Flyer oder Newsletter? Worauf sollst Du als Therapeut setzen?

Aktualisiert: Feb 19

In Zeiten von Social Media hört man immer wieder mal, dass der Newsletter als Marketing-Instrument tot ist. Doch allen Unkrufen zuwider leistet ein Newsletter großartige Dienste für Deine Praxis. Vorausgesetzt Du baust ihn richtig auf. Auf was es ankommt und warum ich selbst ein großer Fan von Cleverreach bin, zeige ich Dir in diesem Beitrag.



Warum ein Newsletter unbedingt in Deinen Marketing-Mix gehört


Bist Du beim Wort Newsletter leicht zusammengezuckt und hast die Augen ein wenig zugekniffen? Dann liegt das daran, dass Du selbst bis anhin schlechte Erfahrungen mit Newslettern gemacht hast und wahrscheinlich die Flut an Mails größtenteils als Spam wahrnimmst. Damit liegst Du gar nicht mal so falsch, denn allein in Deutschland versenden rund 750 Tausend Unternehmen E-Mails als Marketing-Instrument. Das heißt konkret: Damit Du mit Deinem Newsletter bei Deinen Patientinnen und Patienten Erfolg hast, muss Du Dir gut überlegen, was in Deinen Newsletter kommt.




Denn trotz all der möglichen Vorbehalte ist der Newsletter eindeutig ein lohnendes Kommunikations-Instrument. Warum? Weil:


  • Er bietet Dir die Möglichkeit, als Heilpraktiker für Psychotherapie Deinen Patientinnen und Patienten immer die neuesten Informationen über Dein Angebot zuzustellen und sie so auf dem Laufenden zu halten. Seien es Aktionen, die Du gerade fährst, Expertenvorschläge, die Du teilst oder neue Workshops und Online-Angebote: Mit einem Newsletter hältst Du Deine Kundschaft informiert.


  • Dein Newsletter erreicht die Patienten direkt da, wo sie sind. Du brauchst dadurch nicht zu hoffen, dass sie per Zufall über Deinen Flyer stolpern oder durch eine Empfehlung auf Dich aufmerksam werden. Dadurch ist Deine Kommunikation zielgerichteter und besser kontrollierbar.


  • Indem Du den Inhalt des Newsletters gezielt planst und Dein Wissen darin teilst, gewinnst Du einerseits das Vertrauen Deiner Kundschaft und positionierst Dich damit als Experte für ihre Probleme.


  • Durch den gezielten Versand hast Du keinen Streuverlust, sondern erreichst Personen, die auch tatsächlich an Deiner Dienstleistung interessiert sind. Damit steigt automatisch Deine Conversion-Rate, sprich die Change auf einen Geschäftsabschluss.


  • Newsletter-Marketing ist grundsätzlich kostengünstig. Du brauchst einzig Deine Zeit zu investieren sowie die überschaubaren Kosten eines E-Mail-Marketing-Programms, um den geeigneten Inhalt zu erstellen. Das Versenden selbst kostet Dich nichts und es fallen auch keine Druckkosten oder ähnliches an.


  • Durch die Möglichkeit Deine Patienten elektronisch via E-Mail zu erreichen, bist Du flexibler. Sollte sich kurzfristig eine Änderung ergeben oder eine besondere Situation aufkommen, kannst Du schnell reagieren und auf Knopfdruck Deine Patienten informieren.


  • Der Versand eines Newsletters ist wie bereits erwähnt sehr zielgerichtet. Du weißt genau, an wen Du ihn verschickst und kannst entsprechend viel besser messen, wie er funktioniert hat. Mit der entsprechenden Einrichtung einer Newsletter-Programms wie Cleverreach kannst du ganz genau nachvollziehen, wie viele Empfänger den Newsletter geöffnet haben, wie viele auf sogenannte “Call to Actions” gedrückt haben und vieles mehr.


  • Dadurch, dass Du genau weißt, wer Deine Adressaten sind, kannst Du den Inhalt punktgenau auf sie und ihre Bedürfnisse abstimmen. Dadurch wird Dein Newsletter für sie wirklich interessant und bietet ihnen Mehrwert.



Die 5 wichtigsten Punkte eines guten Newsletters


1. Zielgruppendefinition


Ein guter Newsletter steht und fällt mit einer guten Zielgruppendefinition. Nur wenn Du ganz genau überlegt hast, wen Du als Therapeut anschreibst, kannst Du Inhalte planen und erstellen, der auch wirklich gut ankommen und nicht als Spam betrachtet werden. Überleg Dir dabei, wo die Bedürfnisse und Probleme Deiner Zielgruppe liegen und biete ihnen genau dazu Informationen, Hilfestellung und Tipps. Es gilt den Pain Point Deiner Zielgruppe zu bedienen und ihnen dadurch echten Mehrwert zu bieten. “Ich, ich, ich” ist falsch am Platz, es geht um deine Kunden und ihre Wünsche.


2. Rechtskonformität


Wenn Du über Daten (E-Mailadressen) verfügst, ist es sehr wichtig, die rechtlichen Vorgaben gemäß DSGVO einzuhalten. Grundsätzlich müssen die Empfänger Deines Newsletters ihre Einwilligung dazu gegeben haben. Eine Variante, dies zu gewährleisten ist das zurzeit weit verbreitete Double-Opt-In. Gleichzeitig müssen Abonnenten jederzeit wieder aussteigen können, sprich es muss eine klar erkennbare Opt-Out Option im Newsletter integriert sein. Ebenfalls wichtig ist es, die Urheberreichte zu beachten. Verwende daher immer nur Bilder und Inhalte, die Dir selbst gehören oder die klar für die Nutzung freigegeben sind. Und zu guter Letzt braucht ein Newsletter immer auch ein hinterlegtes Impressum.


3. Das Newsletter-Programm - mein Favorit ist Cleverreach


Es ist natürlich möglich Deinen Newsletter mit dem “normalen” E-Mail-Programm zu versenden. Doch davon rate ich ab, da man nur eingeschränkte Möglichkeiten in der Gestaltung und vor allem im sogenannten Tracking hat. Du möchtest ja wissen, wie viele Empfänger Deinen Newsletter geöffnet haben oder wie viele geklickt haben und auf welche Links (Deine sogenannten Call-To-Actions) und vieles mehr.

Ein Newsletter-Programm hilft Dir, Deinen Newsletter optisch schöner zu gestalten und einen guten ersten Eindruck bei Deinen Klienten zu hinterlassen. Die statistischen Auswertungen zeigen Dir, wo Du Deinen Newsletter noch optimieren kannst.


Ich persönlich setzte auf den deutschen Anbieter Cleverreach. Mich haben mehrere Faktoren überzeugt: Einerseits ist das Programm und der Support auf Deutsch verfügbar, was ganz praktisch ist, wenn man mal schnell eine Frage hat. Andererseits befinden sich die Server in Deutschland. Die E-Mails meiner Klienten werden also nicht an Drittstaaten weitergeleitet. Das gibt mir ein Gefühl der Sicherheit. In der Vergangenheit hatte ich Probleme mit der Zustellung meiner E-Mails. Cleverreach ist bei der Certified Senders Alliance (eine Initiative des Verbands der deutschen Internetwirtschaft e.V.) zertifiziert. Das bedeutet, dass meine E-Mails ohne Spam-Prüfung direkt beim Empfänger landen. So gehen sie seltener im Spam-Ordner verloren. Ich persönlich habe den Unterschied tatsächlich gemerkt. Die Bedienung von Cleverreach ist einfach und intuitiv. Gerade wenn Du anfängst Deine Liste aufzubauen, bietet Cleverreach eine kostenlose Version, mit der Du bist zu 250 Kontakte verwalten kannst.


4. Redaktionsplanung


Damit Du Deinen Newsletter in Ruhe und Gelassenheit versenden kannst und nicht deswegen zusätzlichen Stress hast, lohnt sich eine Redaktionsplanung. Dabei gilt es zu überlegen, auch anhand Deiner Zielgruppendefinition und der laufenden Erkenntnisse aus der Messung bereits versandter Newsletter, was Inhalte sind, die Deine Empfänger interessieren. Indem Du mögliche Inhalte überlegst und diese auf die kommende Zeit oder das Jahr verteilst, weißt Du immer, was Du als nächstes als Inhalt aufbereiten musst und kannst durchdacht und planvoll vorgehen.


5. Newsletter-Content


Der sogenannte Content Deines Newsletters bestimmt über seinen Erfolg oder Misserfolg. Denk immer daran, dass der Inhalt Deines Newsletters genau Deiner Zielgruppe Mehrwert bieten soll und achte darauf, Dich nicht nur auf Werbung zu beschränken. Gibt es zum Beispiel Fragen, die Du immer wieder gestellt bekommst? Die Antwort darauf könntest Du in einem Newsletter an alle teilen. Hast Du Tipps und Tricks oder vielleicht ein gutes Buch oder einen Artikel, den Du teilen kannst? Versuche Dich in Deine Patienten hineinzuversetzen und überleg Dir, was sie interessieren könnte und wovon sie am meisten profitieren können.

Ebenso wichtig, ist der Betreff Deines Newsletters. Versuche hier in Überschriften zu denken und halte dich knapp. Idealerweise reizt der Betreff Deines Newsletters die Empfänger, den Newsletter zu öffnen und zu lesen. Oft werden dazu Schlagworte oder Fragen benutzt, die das Interesse und die Neugierde wecken.


Verschickst Du schon einen Newsletter? Welche Erfahrungen hast Du gemacht? Teile gerne Deine Erkenntnisse im Kommentar.





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